Jahr

Problemschach beim SC Furth im Wald/Waldmünchen 1971 e.V.

1986

Anlässlich des 15. Vereinsjubiläums: Problemkompositionsturnier (Formalturnier mit Turm und Springer neben König und Bauern) #2 und #in3 und mehr Zügen – Preisrichter: Gerhard E. Schoen; Sieger: Norbert Geißler, Dr. Baldur Kozdon und Manfred Zucker

1988

1. Oberpfälzer Problemschachabend in Waldmünchen – Referent:Dr. Baldur Kozdon

1991

Riedl und Macht besuchen das Schwalbetreffen in Sulzbach-Rosenberg; Besuch des damaligen Weltschachpräsidenten der Problemschachspieler Claus Wenda (Wien) in Furth i.W.

1994

Vereinszeitung mit Problemschachteil (3 von12 Seiten mit Schachproblemen) erscheint

1994

17. Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen in Furth im Wald. Sieger: Arno Zude (Hofheim)

1997

4. Internationale Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen in Furth im Wald. Sieger: GM Michael Pfannkuche (Münster)

1999

1. Bayerische Lösemeisterschaft im Rahmenprogramm der Bayerischen Schach-Einzelmeisterschaft in Furth im Wald. Sieger bei beiden Turnieren: Eduard Schunk (Bamberg)

2002

Bayerischer Problemschachtag in Anwesenheit der BSB-Präsidenten Dr. Münch, des Problemwartes Böller und des Staatssekretärs Markus Sackmann (Enkel des bekannten Problemschachkomponisten Franz Sackmann)

2005

Schwalbetreffen in Furth im Wald

2012

36. Internationale Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen (Schirmherr Staatssekretär MdL Markus Sackmann) am 4.-6. Mai 2012 im Tagungszentrum Furth im Wald

 


Schachclub Furth im Wald/Waldmünchen richtete 2012 unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär MdL Markus Sackmann die Internationale Deutsche Meisterschaft im Lösen von Schachproblemen aus

Furth im Wald. Der Schachclub Furth im Wald/Waldmünchen 1971 e.V. richtete von 4.-6.Mai 2012 die 36. Internationale Deutsche Lösemeisterschaft aus. Nach 1993 ( 17. Nationale Deutsche Lösemeisterschaft) und 1997 ( 4. Internationale Deutsche Meisterschaft) sowie dem Schwalbekongress 2005 ( Tagung der Problemschachspieler) fand damit wieder eine hochrangige Schachveranstaltung in der Grenzstadt statt.

Bei dieser Deutschen Meisterschaft brüteten mehrere Welt- und Exweltmeister am ersten Maiwochenende 2012 über der Lösung von Aufgaben, wie sie auch in den Beilagen von Tageszeitungen zu finden sind - lediglich um viele Schwierigkeitsgrade komplizierter. Schon deswegen ist die Teilnehmerzahl der deutschen Teilnehmer begrenzt- die meisten davon sind einschlägig bekannt. Aus dem Ausland dürfen 3 Spieler pro Land teilnehmen. 1997 kam zu der damaligen Internationalen Deutschen Meisterschaft in der Grenzstadt der weitest angereiste Teilnehmer via Flugzeug und Bahn über Prag aus Moskau. Wer bei den Deutschen Meisterschaften besteht, hat nämlich große Aussichten auf einen WM-Titel, zählen doch die Deutschen neben den Russen, den Finnen und den Israeli zu den heißesten WM-Favoriten im Einzel und in der Mannschaft. 1997 wurden dann auch die Deutschen in Pula (Kroatien) Löseweltmeister; die Ausscheidung für die Dreiermannschaft dazu war in Furth im Wald, als alleine fünf deutsche Exweltmeister sich qualifizieren wollten.

Beim Problemschachlösen geht es darum, dass unter Zeitdruck die Teilnehmer ohne Computerhilfe mit dem eigenen Kopf hochkomplizierte Aufgaben lösen. Das ist Stress pur bei 18 höchst unterschiedlichen Aufgaben. Problemschach fristet normalerweise in den Schachvereinen ein Mauerblümchendasein gemessen am Turnierschach, Blitzschach oder Schnellschach. In Furth im Wald ist dies vor allem Dank des Engagements von Manfred Macht anders. In der seit 1994 von ihm verantworteten kostenlosen Vereinszeitschrift ( Nummer 165 eben erschienen) hat das Problemschach seinen festen Platz mit 3 von 12 Seiten. Macht löst auch selber höchst erfolgreich in der größten deutschen Monatszeitschrift SCHACH. Er verfasste u.a. auch die Festschrift zur 4. Internationalen Lösemeisterschaft 1997, in der das Further Original Toni Lauerer in typischer Manier sogar ein Gedicht „Null Problem mit dem Problem“ beisteuerte. Zuvor hatte Max Riedl 1986 in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Problemschachwart Georg Böller (Hirschau) und als Bezirksvorsitzender der Oberpfalz Problemkompositionsturniere ausgeschrieben (1986 zum 15. Vereinsjubiläum und 1988 beim Franz-Sackmann -Gedenkturnier , dem Großvater des jetzigen Staatssekretärs Markus Sackmann, und Zuschriften aus allen Erdteilen bekommen!), weiter den 1. Oberpfälzischen Problemschachabend in Waldmünchen ausgerichtet, dem 1999 in Furth im Wald die 1. Bayerische Lösemeisterschaft folgte. Sogar der damalige Weltschachpräsident der Problemschachspieler, Klaus Wenda (Wien), machte nach einer Tagung der Problemschachspieler in Sulzbach-Rosenberg einen Abstecher nach Furth im Wald. Sieger wurde - nicht zum ersten Mal - Arno Zude. Wir gratulieren.