Nach zwei von sieben Spieltagen in der Bezirksliga Nord haben sich bereits die drei Favoritenteams mit 4 – 0 Mannschaftspunkten vom Rest abgesetzt: Die SF Haselmühl / Amberg (12,5 Brettpunkte), der SC Furth im Wald / Waldmünchen und der SC Bad Kötzting (je 12 Brettpunkte) haben bisher alle ihre Begegnungen gewonnen, während die fünf weiteren Teams jeweils mindestens einen Mannschaftsverlust hinnehmen mussten.
Um diese komfortable Tabellenposition zu erreichen, musste die erste Further Mannschaft zuerst den Heimwettkampf gegen den SK Schwandorf II im Eschlkamer Gasthof zur Post bestreiten – und dieser war deutlich härter als es der recht klare Endstand von 5,5 – 2,5 vermuten lässt. Jedoch waren gerade an den hinteren Brettern die Grenzstädter bald deutlich in Vorteil. Zuerst sorgte Helmut Rohrmüller (Furth im Wald in Folge immer erstgenannt) am fünften Brett gegen Paul Schickram für die Further Führung. Am 8. Brett waren erst 20 Züge gespielt, als Max Riedl eine Unachtsamkeit von Bernd Eichinger zum Springergewinn nutzte, woraufhin der Schwandorfer sofort aufgab. Sergej Patronov (Brett 6) remisierte gegen Guido Wagner. Am 7. Brett kämpfte Franz Staffler mit einem couragierten Figurenopfer Leonard Stöckl nieder. Zum Mannschaftssieg fehlte jetzt noch ein Punkt. Den lieferte am 1. Brett Martin Vasicek mit einem Gewinn gegen Johannes Paar. Remisen gab es an den zwei nächsten Brettern in den Partien Jiri Tochor – Maximilian Fleischmann sowie Ferdinand Mauerer – Maximilian Stöckl. So konnten die Further Spieler die Niederlage von Stefan Rädlinger an Brett 4 gegen Niklas Kraus verschmerzen.
Indes verlor die zweite Mannschaft der Furth- / Waldmünchener Schachspieler bereits eine Woche zuvor in der Kreisliga Nord II gegen Sulzbach-Rosenberg II knapp mit 1,5: 2,5. Den einzigen Siegpunkt für die Further holte Erich Weber an Brett 2 in einer Kurzpartie gegen Patrick Sponsel, der bereits in der Eröffnung eine Figur einbüßte. Sowohl Nico Kuchler am ersten Brett gegen Tobias Biesler als auch Adolf Bertl gegen Maximilian Romanow verloren ihre Partien. Vereinsvorstand Roland Liebl remisierte gegen David Glumcevic.